Hans Beimler

Hans Beimler, Politiker

Hans Beimler

Hans Beimler wurde am 02.07.1895 in München geboren und fiel am 01.12.1936 im spanischen Bürgerkrieg.

Beimler erlernte den Beruf des Schlossers und wurde bald politisch aktiv.

1918 wurde er Mitglied des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und war seit 1925 Mitglied der KPD-Bezirksleitung Bayern.

1928 wurde er Leiter des Unterbezirks Augsburg und 1932 politischer Sekretär des Bezirks Südbayern. Im gleichen Jahre wurde Mitglied des bayrischen Landtages.

In den Jahren 1932/33 war er für die KPD Mitglied des Reichstages als auch KPD-Bezirkssekretär in Südbayern.

Nach der faschistischen Machtergreifung wurde er im April 1933 verhaftet und im KZ Dachau eingekerkert. Von dort konnte er im Mai 1993 in die Tschechoslowakei flüchten.

Dort war er, wie auch später in Frankreich aktiv in der Volksfrontbewegung tätig.

In den Jahren 1935 – 1936 leitete er in Zürich die “Rote Hilfe für das illegale Deutschland”.

Er kämpfte als einer der erster Freiwilligen auf Seiten des spanischen Volkes im Freiheitskampf gegen die spanischen und internationalen Faschisten.

Beimler wurde politischer Kommissar im Thälmannbataillon und später Divisionskommandeur.

In der DDR wurde 1956 die Hans-Beimler-Medaille für “Verdienste im nationalrevolutionären Befreiungskampfes des spanischen Volkes 1936 – 1939” gestiftet. Die Verleihung erfolgte durch den Vorsitzenden des Ministerrates oder in seinem Namen an Einzelpersonen.

Hans-Beimler
Hans-Beimler-Medaille